[Interview] Ein Herz für Zombies! Grashoff spricht über HUNGER – die Zombie Anthologie

Hallo David,

es gibt neues von Deiner Schaffensfront zu berichten. Somit vielen dank das Du Dir die Zeit genommen hast.

David Grashoff: Kein Ding. Für die Kunst doch immer.

Dein neustes Projekt heißt HUNGER, eine Anthologie. Worum geht es?

David: Es ist eine Zombie-Anthologie mit über zwanzig Geschichten von arrivierten und neuen Autoren (und Zeichnern), die auf ihre Art und Weise das Thema beleuchten.

Könntest Du uns einen kleinen Einblick in die Storys geben?

David: Es ist wirklich ein Rundumschlag der zombiesken Möglichkeiten. Neben klassischen Geschichten, findet man auch Sci-Fi-Storys und sogar lustige Texte. Es ist für jeden Freund der untoten Gesellen ertwas dabei.

Wenn konntest Du alles zum mitwirken bewegen?

David: Neben vielen Größen des phantastischen Genres (Wolfgang Hohlbein, Markus Heitz, Christoph Marzi uvm …) findet man auch einige Neulinge und Nachwuchsautoren, die sich in diesem großartigen Line-Up austoben dürfen.

Wie bist Du auf die Idee zu HUNGER gekommen?

David: Die Idee kam mir zusammen mit meinem Mitherausgeber Pascal Kamp. Wir fanden, dass Zombies im literarischen Genre einfach zu kurz kommen. Dagegen haben wir etwas unternommen.

Sind Zombies nicht schon längst überholt und Dank der letzten Zeit auch einwenig ausgelutscht und verweichlicht?

David: Ich finde das ganze Horror-Genre ist in letzter Zeit durch diese ekelige Romantisierung von Vampiren und ähnlichen Kreaturen verweichlicht worden. Zombies eignen sich meiner Meinung nach aber nicht für dafür. Das finde ich gut. Im Zombie-Genre geht es ja eigentlich nicht wirklich um die „Monster“, sondern um die Menschen und wie sie in Extremsituationen reagieren. Im Endeffekt ist das Genre auch näher an der Dystopie als an der typischen Horrorgeschichte.

Was hältst Du von diesen Leuchtzombies?

David: Zombies sollten nicht leuchten.

Die Anthologie erscheint beim Blitz Verlag. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

David: Es war ein langer steiniger Weg bis dahin, der sicherlich den Rahmen dieses Interviews sprengen würde. Sagen wir mal, dass wir Herausgeber froh sind mit Blitz und Scratch zwei Verlage gefunden haben, die sich zusammengetan haben, um dieses tolle Projekt zu stemmen.

Wie gestaltete sich die Verlagssuche?

David: Eigentlich hatte ich damit die Probleme, da ich ja meisten attraktive Autoren an Bord meiner Projekte habe. Hier hat es sich allerdings ein wenig schwieriger gestaltet. Aber ich verweise mal auf meine vorherige Antwort.

Was hast Du in naher Zukunft geplant bzw. was können wir von Dir als nächstes erwarten?

David: Im Moment bin ich vor allem in Sachen Nerd-Comedy unterwegs. Ich werde 2013 bei Lektora eine Sammlung von Nerd-Texten aus der Feder verschiedener Poetry-Slammer veröffentlichen und ein zweites ähnlich gelagertes Projekt liegt bereits in der virtuellen Schublade, aber da verrate ich erst etwas drüber, wenn es in trockenen Tüchern ist. 😉

Vielen Dank für das Interview. Die letzten Worte ans Volk überlasse ich Dir.

David: Immer in den Kopf schießen!

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