[Rezi] Mara und der Feuerbringer – 02 – Das Todesmal

Autor: Tommy Krappweiss, Verlag: Schneiderbuch, Seiten: 333, ISBN: 978-3-505-12786-1, Preis: € 12,95

von Knoedelchen

Nach den turbulenten Geschehnissen im ersten Teil geht es für Mara und Professor Weissinger ebenso turbulent weiter. Während eines gemeinschaftlichen Essens bei Mara und ihrer Mutter, überredet Mara Professor Weissinger an einem Rückführungsseminar zusammen mit den Wiccas teilzunehmen. Nach empfänglichen Sträuben lenkt dieser ein und los geht es.

Mara und Prof. Weissinger die dem Rückführungsseminar sehr skeptisch gegenüberstehen werden eines besseren belehrt als beide bei dem Seminar ganz besondere Erfahrungen sammeln. Während das ganze für Prof. Weissinger und die Wiccas harmlos, wenn auch sehr interessant verläuft, ist das ganze für Mara alles andere als eine freudvolle Erfahrung. Mara wird während der Sitzung kurzerhand ins Totenreich Hel versetzt, wo sie die Bekanntschaft mit Lokis Tochter, der Totengöttin und Namensgeberin für das Totenreich „Hel“ macht. Diese denkt das Mara nun Tod sei und sie ihr gehöre. Bei dem Versuch Hel vom Gegenteil zu überzeugen berichtet ihr Mara das sie ihren Vater Loki kenne. Hel glaubt ihr nicht und fordert Mara auf ihr dies zu beweisen. Mara soll Loki einen Schwarzen Edelstein überbringen. Tut sie dies ist sie Frei, aber wenn nicht, wird es Mara schlecht ergehen. Hel verpasst Mara das Mal des Graupnirs eine Art Tattoo welches jeden Tag einen weiteren Ring zeichnet oder besser gesagt, sich ihn ihre Haut frisst, was natürlich sehr schmerzhaft ist. Als Mara versucht sich in die Höhle zu Loki zu versetzen muss sie feststellen das ihr besiegt geglaubter Gegner Loge nicht etwa wie gedacht besiegt ist, sondern im Gegenteil stärker ist als zuvor und immer mehr an Kraft gewinnt. Er hindert Mara daran zu Loki zu gelangen.

Im Verlauf der Geschichte kann Mara nicht nur ihre Fähigkeiten als Seherin weiter ausbauen, sondern erlangt auch die Fähigkeit mit Hilfe eines, ihres, Seherinnenstabes Wasser herauf zu beschwören. Aber wie das in diesem Alter so ist, klappt nicht immer alles so wie geplant und Mara wird das eine oder andere mal ziemlich durchweicht.

Wie schon im ersten Buch schafft es Tommy Krappweis auch im zweiten Band die Leser in den Bann zu ziehen. Mit viel Witz und gekonnten Beschreibungen versetzt er den Leser direkt in die Geschichte. Und während man mit fiebert und die Ausflüge in die germanische Götterwelt genießt muss man bei den einen oder anderen Gelegenheiten schmunzeln.

Der zweite Band ist vom Umfang her ebenso gehalten wie der Erste. Die Gestaltung ist auch bei diesem Band wieder mit viele Liebe fürs Detail gestaltet worden.

Fazit: Mara und der Feuerbringer – Das Todesmal ist eine rundum gelungene Fortsetzung zum ersten Teil. Ein Lesespaß nicht nur für Kinder und Jugendliche. Ich habe die beiden Bücher auch für meine Nichte gekauft die auch absolut begeistert war und den dritten Teil ebenso wenig erwarten kann wie ich. – Wer für Lese-hungrige ein Geschenk sucht oder selbst gerne Liest wird mit Mara und der Feuerbringer genau das richtige Lesefutter finden.

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