SR Geisterkartelle – Shinkyö`s Tagebuch 2071-02-24

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>>>Hallo Omae, Shinkyö hat mir wieder mal Einblick in sein Tagebuch gewährt. Somit kann man das ein oder andere erahnen. Obwohl ich nicht zu viel versprechen möchte, scheint mein trollischer Freund am unter Ende der Pyramide zu sitzen, bekommt dafür aber einen kleinen Einblick in die Ereignisse.

Aber lest selbst!

>>>Text eingefügt<<<

2071-02-24

Ich saß in meinem Sessel und hatte vor wenigen Minuten den BTL-Chip aktiviert den ich gestern in dieser Bar bei einer Schlägerei in die Pranken bekommen hatte. Ich hatte mich auf alles mögliche gefreut, aber das es sich dabei um ein Spiel handelte wäre mir nicht in den Sinn gekommen. Naja, wo das Ding gerade schon aktiv war, konnte ich ja mal ein wenig zocken.

Soweit ging es auch ganz gut bis ich die Tür zu einem unerforschten Raum öffnete und mir nur zwei goldglühende Augen entgegen starrten. In meiner üblichen Selbstüberschätzung bei solchen spielen ging ich unbeeindruckt voran. Ich war schließlich Roderick der Held. Autsch, keine zwei Sekunden später war ich eher Roderick der gut durchgebratene Hahn. Dummerweise spürte ich den Schmerz meiner Spielfigur am eignen Leib. Ich war sozusagen Feuer und Flamme für das Spiel, Scheisse war das heiß. „Na das war ja mal wieder eine Scheißidee, mein Großer!“ murmelte ich zwischen zusammengebissenen Zähne zu mir selbst und war froh das der Schmerz so langsam abebbte.

Da klingelte auch schon mein Kommlink. Ich aktivierte es und starte mit schmerzverzerrtem Gesicht in die Optik. Es war mein Schieber der mir ein weiteres Treffen mit bzw. einen weiteren Job für Mr. Tanaka in Aussicht stellte.

Ich konnte nur ein schmerzhaftes „OK“ zwischen meinen Lippen hervorpressen und er beendete die Verbindung. Ich hätte nie gedacht mal froh darüber zu sein, dass dieser Arsch die Angewohnheit hatte die Verbindung immer abrupt zu beenden.

Nachdem ich Zeit hatte mich zu erholen und nun endlich keine Schmerzen mehr verspürte, bereitete ich mich auf das Treffen vor. Mit anderen Worten ich kippte mir ein paar Bierchen und vertrödelte die Zeit vor dem Trid.

Ich machte mich dennoch pünktlich auf den Weg und begab mich wieder zum StarBlue. Dieses Etablissement war anscheinend die Lieblingsbar von Tanaka. Ich ging also in die Bar und vermied es einen Abstecher am Tresen einzulegen. Ich sah mich kurz um und erblickte Zuckerpüppi. Verdammt wie war noch der richtige Name?!?!?!?!?! – Irgendwas mit Lily. Egal, was sind schon Namen – mich nennt auch jeder wie er will. Ich ging geradewegs auf sie zu, begrüßte sie und nahm Platz. Erst jetzt bemerkte ich das es die gleiche Nische war wie bei meinem letzten Besuch. So nach und nach gesellten sich auch andere bekannte Gesichter hinzu. Der Zen-Mönch, der Schamane und auch Tanaka mit seinen Bodyguards. Neu in dieser Runde war ein Gajin der sich als Bandit vorstellte.

Ami! – Bandit! – Passt!

Man war ich froh das ich mein Lieblingsshirt anhatte. Ich öffnete meinen Mantel soweit das der Idiot den Aufdruck deutlich sehen konnte. Ein asiatisches Smiley und quer über meinen breiten Brustkorb der Schriftzug: „Pearlhabor hat nicht funktioniert!“ und etwas kleiner darunter. „Leider!“.

Mist der Trottel zeigte keinerlei Reaktion! – Naja ich hab noch mehr auf Lager.

Tanaka erklärte uns den Auftrag und wir nahmen diesen schnell und ohne viel Nachfragerei an.

Wir sollten eine Kiste mit nicht näher bestimmtem Inhalt von einer Yacht requirieren und diese zu einer bestimmten Anlegestelle bringen. Und das ganze bevor die Yacht zu nah am Hafen bzw. bevor sie eingelaufen ist. Deadine 06:00 Uhr. Leichter Job – leicht verdiente Nuyen.

Unser Boss stellte uns ein Boot zur Verfügung und glücklicherweise hatte wir mit unserem Schamanen einen – naja – recht erfahrenen Seemann im Team.

Nach der Klärung der informativen Details trennten wir uns. Am besagten Tag trafen wir uns am Hafen direkt am Anlegepier von Tanaka’s Boot. Mein Team war größtenteils schon vor Ort und nachdem wir uns alle auf das Boot begeben hatten, ging es auch schon los.

Zu meiner Überraschung übernahm aber nicht der Schamane sondern der Yankee, welcher sich als Fahrzeugspezi entpuppte, das Steuer und navigierte uns auf die Route unseres Ziels.

Jetzt hieß es abwarten. Bandit steuerte eine seiner mitgebrachten Flugdrohnen voraus um die Lage zu sondieren doch von unserem Ziel war weit und breit keine Spur zu entdecken. Wir überprüften unsere Position, versuchten über die Matrix Informationen zu bekommen ob das Schiff eine Kursänderung vorgenommen hatte oder eine Verspätung angekündigt war, aber Nichts. Um 06:00 Uhr hatte das Schiff unseren Kurs noch immer nicht gekreuzt. Dies sollte aber die Zeit sein zu der die Yacht in den Hafen einlief. Während ich noch entspannt und leise „Row, row, row your Boat“, sang wurden meine Kollegen immer nervöser. Schließlich entschieden wir uns der Yacht entgegen zu fahren und fanden sie auch etwas später treibend vor.

Es war totenstill, die Yacht war hell erleuchtet aber die einzige Bewegung die wir ausmachen konnten waren die von Haien die das Schiff umkreisten. Wir beschlossen mit Ausnahme con Bandit das Boot zu verlassen um auf der Yacht nach dem „Rechten“ zu sehen undunsere Ware abzukassieren um zu verduften.

Ich verließ als letztes das Boot und schaffte es vorsichtig an Deck der Yacht. Es war ruhig, zu ruhig. Nirgends ein Zeichen der Besatzung. Während der Schamane und ich noch an Deck blieben, preschte unser Aushilfs-Shaolin und Förmchengangleaderin (um diese Zeit hätte sie eigentlich ins Bett gehört) voran und unter Deck. Wir hörten Kampfgeräusche und der Schamane stürzte hinter. Bevor ich auch nur einen Gegner zu fassen bekommen konnte, hatten meine Partner bereits alle ausgeschaltet.

Merkwürdig nur das nirgendwo Blut zu sehen war.

Zumal meine Teamkollegen nicht gerade zimperlich mit den Angreifern umgingen. Ich begab mich mit unserem Schamanen auf die Suche nach unserer Ware.

Während die beiden anderen den Haien ein schmackhaftes Seemansbuffet bescherten, indem sie die Leichen über Bord warfen. Mako, der Schamane und ich schleppten die Kiste an Deck und ließen sie vorsichtig auf unser Boot herunter. Gut das wir noch Seile besorgt hatten. Auf dem Rückweg erzählten die anderen beiden Bandit und mir dass die Angreifer wohl so eine Art Zombies gewesen sind. Wir machten uns schweigend auf den Rückweg und fragten uns, was da wohl passiert sein mag. Darüber reden wollte aber niemand von uns. Wir lieferten die Ware ab, nahmen unsere Bezahlung entgegen und zogen unserer Wege.

Heute wurde dann ein Artikel in der „The Japan Times“ veröffentlicht der über das Verschwinden der Crew und ein paar Informationen über den Besitzer des Schiffes preisgab, aber nicht erklären konnte was mit der Crew geschah.

Whaaaa! – Ich bekomme noch heute eine Gänsehaut, wenn ich daran denke!

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