1W6 Freunde geht an…

8. Oktober 2009

So das Strichcode-Gewinnspiel ist nun vorbeit und der Gewinner darf sich über eine „1W6 Freunde“ Pocket RPG aus dem Hause Prometheus Games freuen.

Der Gewinner ist:

Erik P.12xxx Berlin

Das Buch wird Dir per Post zugestellt.

Viel Spaß wünschen Dir

Wüffelheld & Prometheus Games


60 Jahre Strichcode – Gewinn wartet auf Dich!

7. Oktober 2009

Heute feiert, wie man im Netz schnell entdecken kann,  der altbekannte Strichcode seinen 60. Geburtstag.

Mh, nichts besonders!

Stimmt!

Allerdings nicht für die „1W6 Freunde“, den diese haben sich auf den Weg gemacht um ein kleines Rätsel zu lösen.

Dabei benötigen die tapferen und tollkühnen Ermittler Deine Hilfe.

Und so kannst Du Ihnen unter die Arme greifen:

„Welche Firma verwendete in Deutschland zuerst den Strichcode?“

Schicke Deine Lösung an

wuerfelheld (at) arcor (punkt) de

Bitte geb in selbiger eMail Deine Adresse an. Anschließend heisst es dann Daumen drücken und hoffen das Du der Gewinner des „1W6 Freunde“ Pocket RPG aus dem Hause Prometheus Games bist.

Einsendeschluss ist 07.10.2009 – 23:59:59

Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los.

Viel Erfolg wünschen

Würfelheld und Prometheus Games


Das traust Du Dich eh nicht! – Ein Bürospiel

16. September 2009

So da schau ich mal wieder meine Datenspeicher durch und werfe dabei besondere Blicke auf die Sachen die ich in letzter Zeit so erhalten habe, aber aus Zeitmangel erstmal nur gespeichert hatte.

Und was kommt mir da unter die Augen, ein Bürospiel, also genau das Richtige um wieder das „mehr“ im Bloguntertitel zu rechtfertigen  *g*

Na dann mal viel Spaß!

„Das traust Du Dich eh nicht“

Und so geht’s: Nach dem “ Das traust Du Dich eh nicht“ – Punktesystem gibt es für die nachstehenden Leistungen
die genannten Punktzahlen.Wer am Tagesende die meisten Punkte hat, hat gewonnen!

1 Punkt gibt’s hierfür:

1. Eine Runde in voller Geschwindigkeit um alle Schreibtische laufen.

2. Laut im WC stöhnen und seufzen, während sich mindestens 1 Nichtspieler in der Toilette befindet.

3. Die ersten 5 Kollegen, die einen „Guten Morgen“ wünschen, einfach ignorieren.

4. Jemanden in der Firma, den man nicht kennt, anrufen und sagen:“Ich wollte nur sagen, dass ich momentan keine
Zeit habe zu reden.“ Und auflegen.

5. Das Ende einer Unterhaltung durch das Zuhalten beider Ohren signalisieren.

6. Mindestens 1 Stunde mit offenem Hosenstall herum laufen.

7. Jeden der einen darauf hinweist mit der Bemerkung „Ich habe es lieber so“ abkanzeln.

8. Den Weg zum und vom Kopierer seitwärts gehen.

9. Im Lift jedes Mal wenn die Tür aufgeht laut hörbar Luft holen.

3 Punkte gibt’s hierfür:

1. Zum Chef sagen „Ich finde Sie cool!“ und dabei mit den Fingern eine abfeuernde Pistole imitieren.

2. Unverständliches Zeug auf einen Auszubildenen einreden und dann sagen: „Hast Du das alles verstanden?
Ich hasse es, wenn ich mich wiederholen muß.“

3. Sich selbst über die Lautsprecheranlage ausrufen, ohne die Stimme zu verstellen.

4. Wahllos laut Zahlen in den Raum rufen, wenn jemand etwas zählt.

5 Punkte gibt’s hierfür:

1. Am Ende einer Besprechung vorschlagen, dass alle zusammen händehaltend ein „Vater unser“ beten.
Extra Punkte gibt’s, wenn mann selbst damit anfängt.

2. Abends in das Büro eines Workaholics gehen und während dessen Anwesenheit das Licht zehn mal aus
und wieder einschalten.

3. Jeden, mit dem man spricht, mindestens eine Stunde lang „Herbert“ nennen.

4. Bei der nächsten Besprechung laut ankündigen, dass man kurz raus muss um „gross“ zu machen.

5. Jeden Satz mit dem Wort „Alder“ in einem ziemlich harten Akzent beenden. „Der Bericht liegt auf dem Tisch, Alder.“
Mindestens 1 Stunde durchhalten.

6. Während der Abwesenheit eines Kollegen dessen Stuhl in den Lift fahren.

7. Sich in einer Besprechung oder einer Gruppe wiederholt auf die Stirn schlagen und murmeln: „Seid doch mal ruhig!
Ich wäre so froh, wenn ihr alle mal endlich ruhig sein würdet.“

8. In den Tagesplaner eines Kollegen eintragen: „Wie findest Du mich in Strumpfhosen?“

9. Die eigene Tastatur zu einem Kollegen tragen und fragen: „Willste mal tauschen?“

10. Folgende Unterhaltung mindestens 10 mal hintereinander mit irgendeinem Kollegen führen:
„Hast Du das gehört?“ – „Was?“ – „Egal? ist nicht so wichtig.“

11. In voller Kampfkleidung ins Büro kommen und wenn man nach dem Grund gefragt wird, erwidern: „Ich darf nicht drüber reden.“

12. Während einer wichtigen Telefon-Konferenz mit einem Akzent sprechen (sächsisch, hessisch, platt, bayerisch)

13. Klopapier aus der Hose hängen lassen und echt überrascht sein, wenn jemand darauf hinweist.

14. Den Teilnehmern bei einer Besprechung Kaffee und Kekse hinstellen und dann jeden Keks mit der Hand zerbröseln.

15. Während einer Beprechung langsam mit dem Stuhl immer näher zur Tür rutschen.

16. Playmobilfiguren bei Besprechungen gemäß der Sitzordnung anordnen und wenn jemand sich meldet oder was sagt,
die betreffende Figur dazu bewegen.


Futuristische Strassenkreuzer

29. Mai 2009

Wo ich soeben mal wieder beim surfen war, bin ich über einen Artikel beim „Pinktentacel.com“ gestossen in dem die Japanischen Automobilhersteller einwenig ihre Fiktionen für ca 2050 zeigen.

Dies könnte für den ein oder andern Cyberpunk, Shadowrun oder SciFi Zocker sehr interessant sein.

Also viel Spaß beim lesen.

Euer Würfelheld!


Osteraktion 2009: Meine Nachbetrachtung

13. Mai 2009

Nachdem nun die Preise auf den Weg zu ihren neuen Besitzern sind, wird es Zeit mal einen Blick zurückzuwerfen und das „Greifenklaue & Würfelheld Ostergewinnspiel“ einer kleinen Analyse zu unterziehen.

 

Die Aufgabe

Die Aufgabe lautet, 2 Texte miteinander zu verbinden wobei eine gewisse Wortanzahl nicht überschritten werden durfte. Die vorgegebene Texte hatten wir versucht so Genreunabhängig wie möglich zu halten, so dass es Einsendungen aus den verschiedensten Sichtwinkeln geben sollte bzw konnte.

Im Nachhinein betrachtet, wenn man die Anzahl der Klicks und die der Einsendungen vor Augen hat, war die Aufgabenstellung lösbar und hat meine Erwartungen übertroffen.

 

Die Preise

Tja da darf man wirklich mal ein großes Lob an unsere Sponsoren aussprechen, die sich zu Ostern nicht haben lumpen lassen und uns mit wirklich Klasse Preisen versorgt haben.

Dabei können wir als Veranstalter freudigst sagen, das jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin einen Preis erhalten hat, wovon man sonst nicht ausgehen kann.

 

Die Sponsoren

Hier kann ich mich nur für die nette und reibungslose Zusammenarbeit bedanken und freue mich auch über die Zusagen einiger derer für zukünftige Aktionen!

Danke an:

Sphärenmeisters Spiele, Prometheus GamesAndrè Wiesler, Jan-Tobias Kitzel, Pegasus Spiele, Lausch, Boris Koch, Greifenklaue , Mephisto Magazin, Erdenstern

 

Die Einsendungen

Nachdem am Anfang wirklich tote Hose war, hat es mich wirklich gefreut das wir am Ende doch so viele Teilnehmer hatten und im Vergleich zur ersten Aktion die zu Weihnachten 2008 lief eine Steigerung.

Natürlich ist dabei zu berücksichtigen das wir weniger Einsendungen haben als so manches andere Gewinnspiel, allerdings muß man bei uns nicht einfach Knöpfchen drücken oder Hakchen setzen.

Wenn man sich dann die Einsendungen ansieht merkt man das es viele Herangehensweisen gab aber auch das einige den selben Ansatzpunkt hatten. 

Zu den Texten selber, sag ich an dieser Stelle nichts, da das wirklich Geschmackssache ist, ich kann aber verraten das mein Favorit aufs Treppchen gekommen ist.

 

Die Juroren

Es ist gar nicht so einfach ein paar Leute unter einen Hut zu bringen. So haben manchen von den Juroren am Anfang der Osteraktion wohl nicht damit gerechnet das sie am Ende doch so viele Einsendung lesen und bewerten müssen.

Naja die ein oder andere kleine Zeitverögerung gab es dann doch, aber Gut Ding ..usw.

Am Ende  haben dann alle Juroren ihr Urteil gefällt und Greifenklaue und ich brauchten nur noch die Siegerehrung vorzunehmen.

Ein Dank an die Juroren für Ihre Zeit & Hilfe!

 

Die Zusammenarbeit

Tja zu der Zusammenarbeit mit Greifenklaue kann ich eigentlich nur „Super“ sagen.

Leider hakte es einwenig, aber das lag an der Boshaftigkeit des germanischen DSL Gottes den Greifenklaue nicht oft genug in den Hintern gekrochen ist *g* (der musste raus *g*)

Ich hoffe das das nicht die letzte Zusammenarbeit von Greifenklaue und Würfelheld war. Allerdings kann ich hier schon mal verkünden, das wir für die nächste Aktion noch ein paar Mitveranstalter suchen, da wir „wachsen“ wollen. Also wer von Euch einen Blog betreibt und mitmachen möchte melde sich bitte!

 

Das Netz

Das Netz - was meint er damit? Ganz einfach, ich möchte mich an dieser Stelle auch mal bei den Foren bedanken, wo wir für unsere Aktion einwenig Werbung machen konnten. Wie meiner Blogstatistik zu entnehmen ist fanden vom Tanelorn, Blutschwertern und Ulisses Forum etliche Leute den Weg zu uns.

Bleibt auch hier nur der Wunsch das wir die nächste Aktionen dort wieder publik machen dürfen!

 

Das Feedback

Ähm wohl eins der nogo-Worte bei vielen. Schade eigentlich, den ich hätte mir erhofft, das es davon mehr gibt, den wenn es sachlich ist, kann man damit was anfangen und dieses in zukünftige Aktionen einfließen lassen.

Also wer möchte kann mir und Greifenklaue Feedback zusenden und davon ausgehen, das wir uns damit auseinandersetzen.

 

Zum Schluss

Ein paar letzte Worte seinen mir hier noch erlaubt.

Das Gewinnspiel hat zwar einiges an Arbeit und Zeit gekostet, allerdings hat der Spaß und die Freude überwogen, so dass ich der nächsten Aufgabe wirklich positiv entgegenblicke.

Bleibt zu hoffen das wir dann wieder den Geschmack von Euch treffen werden und das wieder viele mitmachen.

 Beste Grüsse

Würfelheld

 


Osteraktion: Silber geht an…

8. Mai 2009

So nachdem in den letzten Tagen die Einsendungen nach und nach veröffentlicht wurden und bei Greifenklaue bereits Bronze verliehen worden ist, folge ich diesem mal und habe die Ehre den zweiten Platz zu präsentieren.

Dieser geht an: *trommelwirbel*

Sven V. aus H. – Preis: Shadowrun Bodytech mit Einsteiger-Heft – gesponsort von Pegasus

 … spürte er die Anwesenheit einer weiteren Person hinter sich. Für einen Augenblick fürchtete er, dass seine Vision sich erneut auflösen könnte, und er zurückkehren würde, in jene dunkle Welt, in der er hatte lernen müssen, seine Umwelt zu spüren statt sie zu sehen.
Doch als er herumfuhr, sah er deutlich die Gestalt einer Frau. Unscheinbar wirkte sie, ohne jede besondere Eigenheit, die sich dem Gedächtnis hätten einprägen können. Mit leeren, starren Augen, sah sie ihn an, und in ihrer Stimme schwang keine Emotion mit.
„Du hast lange gebraucht, um zu uns zu gelangen. Wir hatten mehr von dir erhofft.“
„Wer ist ‘wir’?“ schaffte er leise zu fragen.
„Vielleicht wirst du das eines Tages erfahren. Doch für den Augenblick ist nur wichtig, was wir dir anbieten wollen. Dein Leben ist wertlos. Als man dir das Augenlicht nahm, hast du dich selbst aufgegeben. Statt zu lernen, mit deinem Schicksal zu leben, hast du dich isoliert, und dich Selbstmitleid und Rachefantasien hingegeben.“
Er wollte widersprechen, doch etwas in ihrem Blick ließ ihn schweigen.
„Wir verurteilen dich nicht. Dein Verhalten kommt uns sehr entgegen. Daher haben wir beschlossen, dir zu helfen. Wenn du erwachst, sollst du deine Sehkraft zurückerhalten. Doch im Gegenzug erwarten wir, dass du sie nutzt, um die Rache einzufordern, von der du bislang nur phantasiert hast. Willst du das tun?“
Ein wildes Grinsen stahl sich auf sein Gesicht. „Wenn ich wieder sehen kann, wird mich nichts abhalten, das verspreche ich.“
„Dann ist es also beschlossen…

 

Auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Sponsoren, Teilnehmer und Juroren!

 

 

(editiert)

 

 


Savage Worlds: Formatdiskussion

6. Mai 2009

Nun wird seit einigen Tagen im Tanelorn und bei den Blutschwertern darüber diskutiert welches Format die zukünftigen deutschen Settingbücher von Savage Worlds haben sollen.

Ehrlich gesagt stellt sich mir diese Frage gar nicht, da ich der Meinung bin, das man das Format der Gentleman`s Edition nehmen muß, so das die Serie einheitlich wirkt und auch bleibt.

Meiner Meinung nach kann man sich seitens Prometheus Games höchstens Gedanken darüber machen, ob man die Settingbücher als Soft- oder Hardcover Einband auf dem Markt bringt.

Am wichtigsten sollte aber sein, das man für seine Euronen gutes Material bekommt und da zählt dann: Masse ungleich Klasse!

Ich bin mal gespannt welchen Weg Prometheus da gehen wird, hoffe aber das es der richtige sein wird!

Würfelheld


Osteraktion – die Einsendungen

4. Mai 2009

So wie vorhin bereits angekündigt, folgen nun die ersten Einsendungen. Da es sich bei diesen allerdings noch nicht um Bronze, Silber & Gold handelt, verzichten wir, Greifenklaue & Würfelheld auf eine Plazierungsnennung.

Allerdings können die entsprechenden Teilnehmer ersehen, wie Ihre Einsendung und die damit verbundene Mühe belohnt wird. Wir bitte Euch einwenig um Geduld so das die entsprechenden Sponsoren in Ruhe die Päkchen packen und versenden können. Selbstverständlich wünschen wie Euch auch viel Spaß mit den Gewinnen.

An dieser Stelle allen Teilnehmern, allen Sponsoren und den Juroren vielen Dank!!!

So dann mal viel Spaß beim lesen.

 Noch ein Hinweis: wir haben die Einsendungen so gelassen wie wir sie erhalten haben, nur bei Umlautfehlern haben wir diese berichtigt.

Feedback ist natürlich herzlich willkommen.

Folgend die beiden Blogeinträge die für das Gewinnspiel die Grundlage waren (also wer es nicht verfolgt hat, soll sich die beiden schnell durchlesen)

–> bei Greifenklaue

–> bei Würfelheld

So und jetzt aber los…

 

Marwan S. aus G.. – Preis: Mephisto Cthulhu Paket – gesponsort von der Mephisto

 wurde ihm schlagartig bewusst, wo er sich befand. „Bastarde!“, schoss es ihm durch den Kopf. Sein Puls begann zu rasen als etwas dumpf gegen die Tür krachte. Er musste hier weg. Mit drei großen Schritten war er beim Ölgemälde. Eine karge Wüstenlandschaft war darauf abgebildet. Schon verschwanden seine Arme im Stoff der Leinwand und der Rest des Körpers folgte in die Wüste.

Er keuchte als die Hitze über ihn zusammen schlug. Mühsam erhob er sich. Vor ihm standen zwei in schwarze Kutten gehüllte Gestalten, die ihn hämisch anblickten.

Sein Zorn wallte auf, als er ihre Gesichter erkannte. Ohne ein Wort zu verlieren ging er zum Angriff über.

Mit einem Satz war er bei einem der Kuttenträger, hob den schlanken Körper einhändig hoch und schleuderte ihn zu Boden.

Blankes Unverständnis lag im Gesicht des Niedergeworfenen.

Verächtlich blickte er herab:“Dachtest du, ich wäre in einer Traumwelt blind? Trottel.“

In der Zwischenzeit war der andere dabei sich aus dem Staub zu machen.

„Ihr Magier versteht wie immer sehr viel von Kameradschaft“, spottete er. Ganze fünf Schritte weit kam der Fliehende ehe er zu Boden ging.

Sein erstes Opfer hatte sich derweil mühevoll aufgerichtet und krächzte: „Warte, Krieger.“

„Warum sollte ich? Nach allem was ihr mir angetan habt?“ Zornig funkelte er den Magier an.

„Weil wir dir helfen können. Dein Augenlicht gegen unser Leben? Wie wäre das?“

Widerwillig nickte er: „Wenn du einen Fehler machst, ist dein Freund hier tot.“

„Dann schließe die Augen und öffne sie wieder. Du wirst einen Blitz wahrnehmen.“

 

 Michael W. aus K. – Preis: Erdenstern – Into the grey signiert – gesponsort von Erdenstern

 schlug die Welle der Erkenntnis wie eine erdrückende Woge aus Gefühl, Erinnerung, Hass, Liebe und Leid über ihm zusammen, riss ihn mit, saugte und zerrte an Nerven, Gedanken und Bewusstsein. Er sah. Ob mit den eigenen, echten Augen oder mit etwas, das tief in ihm war, konnte er nicht sagen. Noch nicht. Aber er sah. Er sah den bulligen Raumtransporter vor dem blau und rot flirrenden Hintergrund der 6-Planeten-Sphäre, das Enterkommando unter seiner Führung, den Laser-Teaser mit dem abgenutzten Griff in seinen Händen und seine Finger, die sich um den Abzug krümmten. Er sah die Horde Achroniten, die sich ihnen in den Weg stellte. Und er sah den Blitz, der auf ihn zuschoß, eigentlich unsichtbar, aber im Augenblick des Todes quälend langsam und schleichend anzusehen. Des Todes? Noch lebte er. Wieder? Immer noch? Immer noch! Die Ärzte auf dem Medoplaneten hatten ihn wieder zusammengeflickt, so gut es ging, und die Hirnzellen, die mit seinen Augen verbunden waren, ins Heilkoma gebettet. Ölbild, Tisch, Keller – alles komatöse Heilsegmente. Die Erinnerungen hagelten wie ein Sperrfeuer in seine Hirnmembranen. War es vollbracht? Vermutlich. Er spürte, wie sich die Gefühle wie feurige Schlangen durch den Schädel wanden, bis zur Innenseite der sechs Facettenaugen. Jetzt …

 

 Carlos S. aus S. – Preis: Greifenklaue #7 – gesponsort von Greifenklaue

begann sich seine Hand von allen zubewegen. Sie zitterte, und ein ungewöhnlich aufregendes Gefühl durchfluteteihn. Plötzlich erfasste ihn eine schreckliche Panik, als die Welt um ihn herumzu verschwimmen begann.

 Dann hörte er einen gellendenSchrei, der ihn noch mehr verunsicherte. Er spürte, wie sich sein Körperaufbäumte und verkrampfte. Der Tisch und das Ölgemälde wichen vor einerschrecklichen Dunkelheit zurück. Der Geruch des Raumes wurde durch seinen Rotzgefiltert. Und die Stimme erinnerte ihn an seinen letzten Schrei vor der langenDunkelheit.

 Dunkelheit.

 Stimmen. Druck drang aus derDunkelheit aus allen Richtungen auf ihn ein. Ein Stich. Und noch immer dieStimmen.

 Ruhe und Stille.

Wie ein kleiner Lichtpunkt stießen Erinnerungen an die Oberfläche seines Bewusstseins. Der Tisch. Das Bild. DerGeruch. Sie tauchten vor ihm auf. Schemenhafte Abbilder ihrer selbst, und di Erinnerungen an sie auf seinen Fingerkuppen. Alles war träge, irgendwie ruhig und surreal, als würde die Welt um ihn herum schwimmen. Die ruhige Stimme einerFrau, die wie eine Mischung aus Chanel 05 und Desinfektionsmittel roch, sprach zu ihm: „Versuchen Sie es noch mal!“

 

 Jessica K. aus W. – Preis: Map Pack Campsites – gesponsort vom Spärenmeisters Spiele

 fing er an sich zu fragen ob es wirklich noch Nacht war. Er drängte die Frage zurück, falls es noch Nacht war, konnte unsinniges Fragen alles zerstören. Er konzentrierte sich wieder auf das wesentliche: die Handlungen. Nicht grübeln. Entspannen.

Die Maserung fühlen, die Geräusche hören. Sie waren lauter als erwartet. Der Geruch drängte sich auf, die Tür zum Keller musste offen stehen, anders war die Intensität nicht zu erklären. Er suchte das Ölbild. Die Oberfläche, er fühlte die Pinselstriche, die feinen Rillen, die verschiedenen Pinselarten, er stricht die Bahnen entlang und verlor sich im Pinselstrich. Etwas berührte seine Hand. Eine andere Konsistenz, warm nicht unangenehm. Er hörte Geräusche ohne Sinn, fühlte am Ende des Bildes entlang, versuchte im Traum zu sehen und spürte Bedrohung. Er gab dem Drang nach, so wie er nun jedem Drang nachgehen wollte um nicht wieder alles zu verlieren. Er versuchte zu fassen was passierte, was er sehen würde ohne zu begreifen um nur zu sein. Alles veränderte sich, nicht wie er wollte, sondern auf eine Art die er nicht beeinflussen konnte. Er sah nichts, musste sich auf alles andere verlassen, auf alles was ihn sonst im Stich gelassen hatte. Lernen mit den neuen Gegebenheiten umzugehen. Würde seine Zeit reichen?

Er spürte konkrete Bedrohung, seinen Gegner der zu spielen schien: Unsicherheit. Er spürte Schmerz, Wut und Hass. Sein Blut ran herab, es war sein Blut dass er fühlte, warmes Blut auf dem Ölbild, in der Maserung des Tisches. Wie sollte er die die Wunde finden, der Schmerz war überall, kein Gegner zu finden, kein Ursprung. Er wollte Rache und er wollte sehen.

 

 Stefan F.. aus F. – Preis: LodlanD SL Pack mit HC – gesponsort von Jan-Tobia Kitzel

 schreckte er aus dem Schlaf hoch, wie immer umgeben von ewiger Dunkelheit, die ihn seit seinem Unfall gefangen hielt. Sein Herz raste noch, der Tisch war so real gewesen, doch wie von einer Patina des Unnatürlichen überzogen. Er schlug die Decke beiseite und schwang die nackten Füße auf den Boden, da bemerkte er erst den beißenden Geruch des Terpentins und die Fülle frischer Ölfarben. Weder das eine noch das andere dürfte da sein, denn mit dem Verlust des Augenlichts war er auch verdammt gewesen, das Malen aufzugeben, die leichten, zärtlichen Pinselstriche, die sein Innerstes auf die raue Leinwand übertrugen und seine verstörendsten Träume Gestalt annehmen ließ, er stöhnte ob seines Verlusts.

Ein Kichern antwortete, und trotz seines fehlenden Augenlichts erkannte er die zugehörigen Gesichter der Verwachsenen, die sich in seine Gemälde geschlichen hatten, dort nie ganz sichtbar mordlüsternen Blicks lauerten.

Wir sind aus den Bildern im Keller gestiegen, deine Augen zu sein“, sagten absurd schräge Stimmen von überall her. „Seitdem wir nicht mehr in ihnen gefangen sind, sind wir freier, doch nicht frei. Aber du und wir, zusammen, verschmolzen, gemeinsam eines …“ Trotz der Misstöne waren die Stimmen erschreckend schmeichelnd. „Der Tag wäre dein, zu sehen mit unseren Augen. Die Nacht wäre unser.“ Die nutzlose Nachttischlampe wurde angeschaltet und strahlte in des Künstlers Gesicht, der nur die Wärme spürte. Glitschige Finger reichten ihm eine körnige Masse. „Streich es nur auf deine Augen, und wir sind vereint, auf immer – dein der Tag – unser die Nacht! Du wirst sehen! Du wirst malen!“

 

 Carolin K. aus L. – Preis: Drachenflüsterer signiert – gesponsort von Boris Koch

 spürte er, wie sein Körper Adrenalinausschüttete und das Herz pumpte. Sein Kopf kribbelte, als ob jedeeinzelne Nervenbahn ihn wissen lassen wollte, dass sie nunmehr wiederbereit war, ihren Dienst zu verrichten. Er spürte, wie er Lufttiefer in sich einsog als jemals zuvor, der Brustkorb dehnte sich,fast zögerlich, und er vernahm ein leises Knacken in den Rippen. Inden Adern pochte das Blut und er erinnerte sich. Es war Sommergewesen und die anderen hatten ihn gehänselt, immer wieder gesagt,dass er den Sprung von der Klippe nicht wagen würde. Sie hatte beiihnen gestanden, die Hand fest in der seines größten Peinigers undsie war wunderschön gewesen. Er war gesprungen und sie warbeeindruckt. Bis sein Kopf auf den Stein schlug.

 Anfangs war sie noch im Krankenhausgewesen und hatte ihm vorgelesen. Oder hatte er das auch geträumt?Er strich sich übers Kinn und spürte drahtiges Haar. Er erschrak – wie viele Jahre hatte er hier gelegen? Wie viele Experimente hattensie an ihm durchgeführt? Er hatte doch ganz eindeutig das Brechen inden Halswirbel vernommen, als sein Kopf den Stein getroffen hatte?Vor seinem inneren Auge sah er sie im Hochzeitskleid, sah sie imKreißsaal, sah, wie sie schnell mit dem Kinderwagen am Empfangvorbei schritt, das Schild mit der Aufschrift „Komapatienten: 2.Untergeschoss“ keines Blickes würdigend.

 Erst jetzt bemerkte er das regelmäßigeKnacken in seiner Brust wie von den Ventilen einer hydraulischenPumpe, die nach langer Zeit endlich ihre volle Leistung entfaltendurfte

 

 Moritz M. aus L. – Preis: Drachenflüsterer signiert – gesponsort von Boris Koch

 „… griff er beherzt zu und schleuderte den schweren Eichentisch gegen die Wand. Das fühlte sich wirklich gut an! Wenn er jetzt nur noch etwas sehen könnte! Erinnerungen durchzuckten sein Gehirn:

Blitz – Schwärze – blutende Opfer – Geld – Routineauftrag – Schuss – Blitz – Schwärze – Gerüche! Danach nichts mehr, nur dieser Traum von dem kleinen Raum, in dem er sich befand.

 Reiß dich zusammen und konzentrier dich! Du musst deine Körperfunktionen überprüfen.“

Er hatte das Krachen des Tisches gehört, riechen konnte er schon länger, auch der Tastsinn war schon vor einiger Zeit zurückgekehrt, der fürchterliche Geschmack in seinem Mund legte nahe, dass er auch die Kontrolle über diesen Sinn wieder gefunden hatte…“

 Mitten in diese Überlegungen hinein platzte eine laute Stimme direkt neben seinem rechten Ohr: „Herr Schmidt! Was machen sie denn da?“, direkt gefolgt von einem kleinen Piekser in seinem rechten Oberarm.

 Mit dem Gefühl, sanft aufgefangen zu werden, begann wieder der Traum von dem kleinen Raum.

 Diesmal war es nicht so wie immer. Schon das letzte Mal hatte er das Gefühl, dass er die Gegenstände berühren würde, die er in seinem Traum sah. Heute kam noch ein helles Licht hinzu…

 

 

Weitere Einsendungen werden bei Greifenklaue folgen! 


Geschafft!

4. Mai 2009

Geschafft!

Ganz simpel und einfach. Greifenklaue und ich haben heute die letzten Züge zu unserem Ostergewinnspiel abgestimmt.

So werden im laufe des Abends die Sponsoren benachtrichtigt und gebeten die entsprechenden tollen Preise an die Gewinner zu versenden. Weiterhin werden wir die Einsendungen, ohne bestimmte Reihenfolge veröffentlichen, ausgenommen sind die Medallienränge, also Bronze, Silber und Gold.

Anschließend werden Greifenklaue und ich noch eine Nachbetrachtung der Osteraktion veröffentlichen und hoffen auf viel Feedback und somit auf Anregungen für die nächste geplante Aktion, wobei wir da auch für außergewöhnliche Vorschläge offen sind!

An dieser Stelle möchten wir uns auch nochmals bei unseren Sponsoren für Ihre tolle Unterstützung bedanken!!!

So dann werd ich die ersten Einsendungen nun bearbeiten, so dass die nachher noch online gehen können.

Bis dahin,

Euer Wüfelheld!


Die Welt 2070!

13. April 2009

Wie einige wissen, bin ich seit Jahren vom Shadowrun Virus infiziert, und ab und an gibts auf meinem zweiten Blog „Duisbueg 2070+“ einigen Stoff aus meiner Spielegruppe zum nachlesen bzw Hintergrundberichte etc.

Nun bin ich beim surfen nach einigen Infos rund um das Thema Shadowrun auf einen, aus meiner Sicht guten Bericht aus der Feder von Jörg Auf dem Hövel gestossen.

Wer einwenig auf Utopie steht sollte sich folgende Links ansehen.

TEIL 1 vom 11.04.2009

TEIL 2 vom 12.04.2009