WV07: Boris Koch über Hauszombies, Hinterzimmer & 2009

30. Januar 2009

Für die siebte Ausgabe der WürfelView-Serie stand mit Boris Koch Rede und Antwort.

Aber lest selbst.

Viel Spaß!

 

 

Hallo Boris,

zuerst einmal vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für das WürfelView genommen hast.

Boris Koch: Bitte, gern geschehen.

Würfelheld: Ich hab das erstemal von Dir Kenntnis genommen, als Du auf der RatCon eine Lesung aus Deinem Werk „Der Schattenlehrling“ gehalten hast. Wie kam es zu diesem Roman?

Boris Koch: So ganz genau weiß man als Autor ja nicht, was alles in einem Verlag besprochen wird, wie viele Leute letztlich wie und was entscheiden. Mit mir zuerst gesprochen hat Catherine Beck, die die Shadowrun-Romane redaktionell betreut. Sie hat mich aufgrund meiner Kurzgeschichten gefragt, ob ich nicht Lust hätte, einen Roman für die Reihe zu schreiben. Ich hatte. Und hatte eine Idee und früher auch Shadowrun gespielt und in München gelebt, wo die Geschichte spielen sollte, es passte also alles perfekt. Ich habe ein Exposé gebastelt, dass dann bei Fanpro von Catherine Beck und der Shadowrun-Redaktion angeschaut und schließlich abgesegnet wurde.

Würfelheld: Wenn man auf Deine Homepage schaut, www.boriskoch.de , erfährt man, dass „Der Drachenflüsterer“ erschienen ist. Kannst Du ein wenig zu dem Buch sagen?

Boris Koch: „Der Drachenflüsterer“ ist ein Fantasyroman, dem man das schöne neue Etikett „AllAge“ verpassen kann; also ein Roman für Jugendliche, der auch für Erwachsene geeignet ist. Es geht um den fünfzehnjährigen Ben, ein rotznasiger Außenseiter im abgelegenen Städtchen Trollfurt, der unbedingt Drachenritter werden will, letztlich sein – nennen wir es mal – „Bewerbungsgespräch“ bei einem Drachenritter aber gründlich in den Sand setzt. Es geht um flügellose Drachen, Freiheit, die (geistige) Enge im Städtchen Trollfurt, Freundschaft, erste Liebe und jugendliche Rebellion gegen die Erwachsenenwelt. Ein Roman, in dem ich meine Begeisterung für klassische Abenteuergeschichten und Drachen, bzw. Saurier ausgetobt habe.

Würfelheld: Du hast mit „Feuer im Blut“ einen Jugendkrimi veröffentlicht und nun mit „300 kByte Angst“ einen zweiten hinterhergeschickt. Worum geht es in den beiden Jugendkrimis und werden weitere folgen?

Boris Koch: In beiden Romanen sind drei Jungs die Hauptfiguren, die ein Schülermagazin herausgeben, das sie verbotenerweise nachts in ihrer Schule aufhängen. Da sie das in „Feuer im Blut“ in der Nacht machen, in der in ihrer Schulturnhalle Feuer gelegt wird, werden nun sie der Tat verdächtigt (bzw. die anonymen Redakteure des Magazins) und führen selbst Nachforschungen durch, um sich zu entlasten. Über die Brandstiftung stoßen sie schließlich auf eine ganz andere Geschichte.

In „300 kByte Angst“ findet einer der drei Jungs einen „Happy-Slapping“-Film von einer Vergewaltigung auf seinem Handy und weiß nicht, woher er ihn hat. Das vergewaltigte Mädchen hat er aber schon einmal gesehen, und zwar auf dem Konzert seiner Band The Doe Family. Der Roman lotet das Thema Gewalt aus; während die Jungs nach dem Mädchen und den Filmemachern suchen, entwickelt Sandro, der Jüngste der drei, eine Faszination für Happy Slapping. Nicht für Vergewaltigungen, aber für Filmchen, die er für harmloser hält, weil nur jemand geschubst wird oder so …

In beiden Büchern geht es neben dem Kriminalfall aber auch stark um das Jungsein, das normale Leben von Jugendlichen.

Würfelheld: Du hast für „Feuer im Blut“ den Hansjörg-Martin-Preis erhalten. Kannst Du uns sagen, worum es sich bei dem Preis dreht und wie das Los auf Dein Werk fiel?

Boris Koch: Der Hansjörg-Martin-Preis wird jedes Jahr vom Syndikat (Autorenvereinigung deutschsprachiger Krimiautoren) für den besten Kinder- und Jugendkrimi des Jahres vergeben. Entschieden wird von einer Jury, die aus fünf erwachsenen Krimiautoren und vier Jugendlichen besteht und sich erst für eine Liste mit fünf nominierten Titeln entscheidet. Der Sieger wird dann auf einer Gala a la Oscar-Verleihung bekannt gegeben, der Preisträger weiß also vorher nicht, dass er der Glückliche ist. Ich weiß jetzt auch nur noch, dass ich so überrascht und bedeppert war, dass ich mich nicht mehr an Laudatio und so erinnere …

Würfelheld: Was bedeutet Dir diese Auszeichnung und was hältst du im allgemeinen davon?

Boris Koch: Die Auszeichnung hat mich natürlich sehr gefreut, das ist ja eine große Wertschätzung des Romans. Es war mein Krimidebüt, und dotiert war der Preis auch noch :-) . Ich schlafe jetzt nicht mit der Urkunde unter dem Kopfkissen, aber es ist toll …

Natürlich heißt das jetzt nicht, es wäre tatsächlich der beste Jugendkrimi des Jahres gewesen, dafür ist Literatur und ihre Rezeption viel zu subjektiv, es gibt keinen objektiv „besten“ und somit sind alle Auszeichnungen und Preise subjektiv. Es gibt in der Kunst einfach keinen Maßstab, um den besten des Jahres festzulegen, weder allgemein, noch in irgendeinem Genre, aber das macht literarische Preise doch faszinierend: Man kann prima darüber streiten :-)

Würfelheld: Du bist ja auch des öfteren auf Lesetour, u.a. entstand daraus ja auch das Werk „StirnhirnhinterZimmer“. Wie wichtig sind Dir diese Lesungen und der damit verbundene Kontakt zu Deinen Lesern?

Boris Koch: Lesungen sind mir sehr wichtig, es macht einfach Spaß, die direkte Resonanz des Publikums zu spüren, da bekommt man sehr unmittelbar mit, wie eine Geschichte oder Passage funktioniert. Und die kurzen Gespräche mit den Lesern danach sind meist auch sehr charmant. Ist einfach gut, raus zu kommen.

Das „StirnhirnhinterZimmer“ nun ist aber kein Werk von mir allein, sondern von drei gleichberechtigten Autoren: Markolf Hoffmann, Christian von Aster und eben mir. Wir schreiben für diese monatlich stattfindende Lesebühne eigens phantastische Texte, meist Grotesken, und tragen diese dann in der Berliner Z-Bar vor. Also meist in der Z-Bar, wir waren auch schon zweimal „auf Reisen“ und werden auch dieses Jahr wohl wieder irgendwo Gast sein.

Und eine Auswahl der Stirnhirn-Geschichten ist inzwischen in dem von dir angesprochenen Buch erschienen.

Würfelheld: Die Mehrzahl Deiner Werke sind Kurzgeschichten. Was verbindest Du mit diesen?

Boris Koch: Mit jeder etwas anderes … Und die Romane werden langsam auch mehr :-)

Würfelheld: Es gibt zu Deinen Werken ja nicht nur positives Feedback. Wie gehst Du mit Kritikern und deren Meinung um und in wie weit fließt die Meinung bzw das Feedback Deiner Leser in zukünftige Werke ein?

Boris Koch: Charmant, mich daran zu erinnern :-) Nein, im Ernst, natürlich wäre es toll, wenn alle Leute meine Bücher lieben würden, wenn ich damit alle Leser glücklich machen könnte, aber das geht nicht. Das muss man sich als Autor auch immer bewusst machen und so vernichtende Kritik und auch Jubelarien relativieren. Ich schreibe also keine wütenden Briefe an Kritiker, die mich schlecht besprochen haben, verbrenne auch nicht ihre Rezensionen (ist bei Internetveröffentlichungen eh schwer, der Monitor stinkt so, während er vor sich hinkokelt …) und schicke ihnen auch keine Schläger nach Hause :-) Unterschiedliche Meinungen und Geschmäcker sind wichtig.

Was die Kritiken anbelangt, so lese ich möglichst nur ein paar von ihnen. Rezensionen richten sich ja nicht an den Autor, sondern an die Leser; sie ordnen das Buch zwischen all den anderen Neuerscheinungen ein. Ich lese lieber Rezensionen von mir unbekannten Büchern, um zu erfahren, ob diese etwas für mich sind, um mich zu informieren, was für Bücher gerade erscheinen, usw. Über meine Bücher muss ich nichts lesen, die kenne ich ja und will sie weder kaufen noch überlege ich, sie zu lesen :-)

Inwieweit das Feedback meiner Leser in weitere Werke einfließt, ist schwer zu sagen, aber sicherlich irgendwie, so wie alles mich beeinflusst, was ich wahrnehme. Nur ist das Feedback ja selten einheitlich, der eine Leser mag diese Figur, der andere jene, der eine mag den Anfang, der andere den Schluss, der nächste weder noch, dem einen ist das Buch zu brav, dem anderen kommen zu viele Kraftausdrücke vor, der eine findet das eine Buch zu grausam, der andere das andere zu albern, zu dünn oder zu wenig stimmungsvoll. Das ließe sich gar nicht alles berücksichtigen, ich muss einfach so schreiben, wie ich es für das jeweilige Projekt für richtig halte, wie ich glaube, dass das Buch am besten wird. Direkte Unterstützung zu dem aktuellen Projekt erhalte ich ja im Lektorat. Wie gesagt, Literatur ist subjektiv, kein Buch kann jedem gefallen, und wenn ein Autor versucht, es jedem recht zu machen, jedem Feedback nachgeht, kommt nichts Vernünftiges dabei raus.

Wichtig ist das Feedback dann, wenn es mir zeigt, dass ich meine Intention nicht erreicht habe. Wenn ich eine düstere Splatterstory schreibe und das Feedback ist: „widerlich“, „eklig“, „mir echt zu krass“, dann habe ich schreiberisch ja alles richtig gemacht, nur das Buch hat die falschen Leser gefunden. Wenn zu derselben Story das Feedback lautet „herrlich albern“, „wunderbar aufbauender Schluss“ und „tolle hoffnungsvolle Liebesgeschichte, ich werde sie meiner zwölfjährigen Tochter vorlesen“, dann ist das zwar sehr viel positiver, aber es sagt mir, ich habe als Autor versagt. Dann muss ich mir Gedanken machen, ob ich nicht etwas anderes unter „düster“ und „Splatter“ verstehe als der Rest der Welt.

Würfelheld: Wer fleißig die Mephisto liest, wird sich dran erinnern, das Du Deine Wohnung mit Ewald teilst. Wie kam es zu dieser WG und was können wir da noch erwarten?

Boris Koch: Ja, mein Hauszombie Ewald … Irgendwann war er einfach da, und ich konnte ihn nicht vor die Türe setzen, auch wenn es manchmal nicht einfach ist mit ihm. Es ist also keine geplante WG gewesen, der Bursche hat mich überrascht und wollte nicht mehr gehen. Langsam habe ich mich aber trotz allem an ihn gewöhnt.

Was wir noch erwarten können, das frage ich mich selbst dauernd und hoffe, es wird nicht allzu schlimm, was der gute Ewald uns einbrockt. Aber er ist ja im Grunde ein herzensguter …

Würfelheld: Wird es zum Hauszombie auch mal ein Buchprojekt geben oder bleibt es der Mephisto vorbehalten?

Boris Koch: Das hängt wohl davon ab, was wir noch so alles erleben werden … Geplant ist momentan noch kein Buchprojekt, sondern nur weitere „Wortmetzeleien“, aber wie heißt es so schön: Man sollte nie nie sagen. Gerade wenn man mit einem unberechenbaren Hauszombie zu tun hat …

Würfelheld: Kannst Du uns einen Einblick in zukünftige Projekte gewähren? Was ist für 2009 geplant?

Bors Koch: Gern. Zumindest so weit ich selbst einen Überblick habe :-)

Zunächst erscheint zur Leipziger Buchmesse im März die Anthologie „Gothic – dark stories“, die ich herausgebe. Enthalten sind achtzehn dunkle Erzählungen für Jugendliche ab 12; Altersgrenze nach oben offen. Von mir selbst ist keine Story enthalten, zu den Autoren gehören Tobias O. Meißner, Markus Heitz, Markolf Hoffmann, Christoph Hardebusch, Maike Hallmann, Christopher Kloeble, Jörg Kleudgen, Kathleen Weise und andere.

Mit Kathleen Weise habe ich über die letzten Jahre auch an einem gemeinsamen All-Age-Roman gearbeitet, der den Titel „Der Königsschlüssel“ trägt und als Juni-Titel etwa Mitte Mai in den Läden stehen wird. Der Roman spielt in einem Land, das seit Jahrhunderten von einem mechanischen König regiert wird, der einmal im Jahr mit viel Pomp und Zeremonie aufgezogen wird. Nun stürzt bei dieser Zeremonie ein gigantischer Vogel vom Himmel und stiehlt den Schlüssel, mit dem der König wieder in Gang gesetzt wird, und das Land steht plötzlich ohne Herrscher da. Verantwortlich gemacht wird der Königsmechaniker, und um seine Hinrichtung zu verhindern macht sich seine Tochter auf den Weg, den gestohlenen Schlüssel zurück zu bringen.

Im Herbst folgt dann mit „Gebissen“ ein Mysteryroman für Erwachsene (oder ältere Jugendliche …), der im heutigen Berlin spielt.

Würfelheld: So dann kommen wir noch zu den fünf „Splashes“, sprich fünf kurze Fragen zu denen Du bitte kurz und knackig antwortest. So dass die Leser ein wenig mehr zur Person Boris Koch erfahren.

Boris Koch: Alles klar, fang an.

Würfelheld: Deine Lieblingskurzgeschichte ist?

Boris Koch: Ich weiß nicht, ob 30 Seiten Umfang noch eine Kurzgeschichte sind, aber ich sag mal „In der Strafkolonie“ von Franz Kafka.

Wüfelheld: Familie ist für Dich?

Boris Koch: Genau das, meine Familie.

Würfelheld: zu Hause ist?

Boris Koch: Bei mir daheim, bei meinen Eltern und bei meiner Freundin.

Würfelheld: Welche Vorsätze nimmst Du Dir für 2009 vor?

Boris Koch: Das tu ich auf keinen Fall öffentlich :-)

Würfelheld: Dein absolutes „no-go“ Buch?

Boris Koch: Sorry, aber das ist meine „no-go“-Frage.

Würfelheld: Vielen Dank für das WürfelView. Ich hoffe es hat Dir Spaß gemacht. Somit überlasse ich Dir das letzte Wort.

Boris Koch: Das ist einfach, das letzte Wort ist immer: Danke.

 

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Hörspiel „Abwärtsbunker“ als Download

14. Januar 2009

Der Radiosender 1Live stellt zur Zeit das Hörspiel „Abwärtsbunker“ als kostenlosen Download bereit.

 

Dazu heisst es:

Ohne Angabe von Gründen wird Ex-Superheld Dunkelziffer eines Tages verhaftet und gerät in die Mühlen des eigenen Gesetzes. Durfte er eben noch im rechtsfreien „Folterkomplex“ seine Superkräfte nach Herzenslust an Schwächeren testen, muss er jetzt selbst in den „Abwärtsbunker“.

Weitere Info:

1Live

Direktlink „Abwärtsbunker“


WuerfelView 06: Tigger beleuchtet den Schatten

12. Januar 2009

Tobias „Tigger“ Hamelmann der Shadowrun Redax-Cheffe bei Pegasus nahm sich die Zeit und zeigt uns wie die Schatten in Zukunft über der ADL aussehen werden.

Also Freunde, nicht lange fackeln und lesen!

shadowrun-logo

 

Hallo Tobias,

rechtherzlichen Dank das Du die Zeit gefunden hast, Dich dem WürfelView zu stellen.

Tobias Hamelmann: Aber sehr gerne doch.

 

Würfelheld: Könntest Du am Anfang bitte etwas mehr zu Deiner Person erzählen, so dass alle wissen mit wem Sie es hier zu tun haben?

Tobias Hamelmann: Mein Name ist Tobias Hamelmann. Ich bin freier Redakteur und arbeite unter anderem für GEO in Hamburg. Eigentlich habe ich Chemie studiert und auch kurz in der Forschung gearbeitet, aber irgendwie hat es mich dann doch in Richtung Redaktionsarbeit verschlagen. Seit 1986 spiele ich leidenschaftlich gerne Rollenspiele – irgendwann hatte ich dann auch Kontakte zu ein paar Rollenspielredaktionen. Zuerst DSA und Shadowrun. Das hat sich nach und nach etabliert und letztlich bin ich nun seit Sommer 2008 Chefredakteur für das deutsche Shadowrun unter der Flagge des Pegasus-Verlages.

 

Würfelheld: Wie kam es zum Pseudonym „Tigger“?

Tobias Hamelmann: Das kommt noch aus dem alten FanPro-Chat. Damals hatten sie einen Chatraum für Rollenspielinteressierte. Als ich mich dort anmeldete, brauchte ich einen Nickname und habe mich für Tigger entschieden, weil ich den schon immer sehr gerne mochte. Über den Chat haben mich dann ein paar jetzige Freunde kennen gelernt und mich immer mit meinem Chatnamen angesprochen. Andere Freunde haben das dann übernommen – und mittlerweile nennt mich fast jeder Tigger. Angeblich habe ich auch etwas von der Figur. Oder umgekehrt.

 

Würfelheld: Du bekleidest bei Pegasus für den Bereich Shadowrun die Position des Chefredakteurs. Wie kam es dazu?

Tobias Hamelmann: Wie ich schon sagte war ich immer schon von Rollenspielen begeistert, seit ich das erste Mal eines spielte. Irgendwann vor ein paar Jahren, als ich schon privat ziemlich aktiv war und an eigenen Sachen bastelte, habe ich auf einer Spielemesse Crazy, den damaligen SR-Chef bei FanPro, getroffen. Wir verstanden uns ziemlich gut; Lars Blumenstein und ich wurden für das Deutschland in den Schatten II angeworben, und daraus entwickelte sich dann eine rege SR-Tätigkeit. Als dann die Lizenz neu vergeben wurde, war ich schon freiberuflich und habe andere Sachen für Pegasus gemacht (zum Beispiel für Cthulhu). Im Verlag wusste man, dass ich bei FanPro viel für SR gemacht hatte, und so wurde ich gefragt, ob ich den Posten des neuen SR-Chefredakteurs haben möchte. Und ich habe mich gefreut und ja gesagt.

 

Würfelheld: Welchen Einfluß hattest Du, das die deutsche Shadowrun Lizenz an Pegasus vergeben worden ist?

Tobias Hamelmann: Eigentlich gar keinen. Tatsächlich waren auch andere Verlage, die im Rennen waren, mit mir in Kontakt. Was aber nicht wundert – sooo groß ist die Personenschar, die für Shadowrun aktiv war und den Posten hätte bekleiden können und wollen, nicht. An der Vergabeentscheidung von Catalyst war ich aber überhaupt nicht beteiligt – da habe ich mich sogar ziemlich rausgehalten, obwohl Catalyst vorher mal bei mir angerufen hatte.

 

Würfelheld: Auf der diesjährigen RatCon in Dortmund (bei YouTube zu sehen) gab es ja den ersten offiziellen Shadowrun Workshop unter der Leitung von Pegasus bzw Deiner Person, den ich auch LIVE miterlebt habe. In diesem wurden ja einige Projekte die Pegasus in Angriff nehmen wollte/möchte bekanntgegeben. Was habt Ihr davon bereits geschafft und was wartet da noch auf uns?

Tobias Hamelmann: Als erstes wartet immer noch der Novapuls – der Inplay-Newsflash – darauf, dass er endlich hochgefahren wird. Der liegt mir arg im Magen, weil er von mir bisher leider sehr stiefmütterlich behandelt wurde. Ich hatte immer andere, wichtigere Baustellen, an denen ich arbeiten musste. Aber er steht (immer noch) ganz oben auf meiner Liste. Tatsächlich fehlen auch nur mal zwei ruhige Tage für das Layout (was gar nicht so aufwendig werden soll) und zum Durchlesen der ersten Ausgabe.

Eine Promo-CD mit tollen Inhalten hatten wir auch angekündigt, ebenso die Veröffentlichung des ersten Titels zur SPIEL in Essen. Das hat beides wunderbar geklappt, auch wenn es wirklich ein sehr straffer Zeitplan war. Der zweite Titel hat es nicht wie angekündigt noch im Dezember geschafft – dafür kommt er jetzt im Januar als Jahres-Opener: BodyTech. Die restlichen Projekte laufen alle gut, die Bücher bekommen wie versprochen ihre deutschen Erweiterungen und die Errata-Updates.

Außerdem haben wir, ebenfalls wie angekündigt, die Coverbilder ausgetauscht. Bisher läuft es also, bis auf die üblichen Holpersteine, recht rund.

 

Würfelheld: Mit dem Arsenal 2070 kam pünktlich zur SPIEL 2008 das erste deutsche Quellenbuch aus dem Hause Pegasus auf den Markt. Wie ist das Feedback zum Arsenal 2070?

Tobias Hamelmann: Im Allgemeinen sehr gut. Ich wurde öfters schon darauf angesprochen, dass das Buch einen sehr soliden Eindruck macht: Errata-Einarbeitung, neue Extras für die deutsche Ausgabe, neues, übersichtlicheres Layout (das noch verbessert wird). Zusätzliche Graphiken. Auch die Promo-CD, die mit dem Buch zusammen rauskam, hat sehr positives Feedback erhalten.

Mit dazu kam natürlich die Euphorie, dass es mit Shadowrun in Deutschland endlich weitergeht … die Fans und Spieler haben ziemlich lange gewartet. Jetzt heißt es allerdings, sich nicht auf den Lorbeeren eines erschienenen Buches auszuruhen, sondern weiterzumachen, damit Shadowrun nicht nur aufersteht, sondern auch durchs Leben tobt.

Dazu gehört, dass wir auf die Kritik am Buch im Speziellen hören. Es enthält wesentlich weniger Fehler als andere SR-Ausgaben, aber noch ist das Level verbesserungswürdig. Da arbeiten wir dran.

 

Würfelheld: Beim angesprochenen Arsenal 2070 kann man leider nicht verschweigen, das sich auch in die deutsche Version die Fehlerfee eingeschlichen hat. Was wird Pegasus in Zukunft dagegen tun?

Tobias Hamelmann: Die Fehlerfee wird ein ewiger Begleiter von komplexeren Regelsystemen sein, die in einer anderen Sprache erscheinen. Ich merke es selbst bei wesentlich etablierteren Publikationen außerhalb des Rollenspielsektors, welche Arbeit und welche Personenpower dahinter steht, ein Heft möglichst fehlerfrei zu machen. Solch einen Aufwand kann ein kleinerer Verlag gar nicht leisten.

Hinzukommt das Problem, dass anscheinend Übersetzungswerke mit komplizierten Regeln danach schreien, von der Fehlerfee geküsst zu werden. Wir werden daran arbeiten und Fehler bereinigen, so weit es eben geht. Es ist fraglich, ob wir je an Cthulhu herankommen, aber das ist einfach eine Frage des Regelwerkes selbst. Wo viele Regeln, Tabellen und Zahlen sind, die übersetzt werden und dann noch von verschiedenen Übersetzern (auch wenn wir ein Übersetzungsglossar führen), muss man einfach von einem höheren Fehlerlevel schon am Anfang der Produktion ausgehen. Innerhalb des Lektorates bekommt man immer einen guten Prozentsatz herausgefiltert – aber übrig bleibt halt doch immer etwas. Da optimieren wir noch.

Und hier noch mal ein Dank an die Fans: Sie weisen uns auf Fehler hin und geben uns Feedback, damit wir uns auch verbessern können und schauen, wie wir unsere Prozesse optimieren können. Und vor allem, damit wir Erratas erstellen können, wo immer das notwendig ist.

 

Würfelheld: Auf der SPIEL 2008 gab es für die Käufer des Arsenal 2070 ein kleines Goodie. Man bekam die CD „Into the Shadows“ hinzu. Wie kam diese an und können wir mit weiteren Goodies in dieser Richtung in Zukunft rechnen?

Tobias Hamelmann: Wie ich schon sagte, kam die CD sehr gut an. So gut, das in jedem Fall damit zu rechnen ist, dass wir so etwas noch mal machen werden. Gerade Interaktivität mit den verschiedenen Medien innerhalb eines Runs schreit danach, von einem System wie Shadowrun ausgenutzt zu werden. Mehr verrate ich aber nicht – 2009 ist lang und zudem ein Jubiläumsjahr für Shadowrun …

 

Würfelheld: A pro pro Goodies. Gibt es die Planung Shadowrun Merchandising Artikel, wie z.B. T-Shirts, Würfel oder anderes herauszubringen?

Tobias Hamelmann: Ja, die gibt es. Über Würfel wird nachgedacht, da sind wir aber nicht die Ersten, die über so etwas grübeln. Auch andere Merchandising Artikel sind im Gespräch – weitere konkrete Informationen wären aber deutlich verfrüht.

 

Würfelheld: Auf den deutschen Shadowrun Forums-Seiten findet sich ja langsam auch wieder die Gemeinde ein und tauscht sich aus. Stimmt Dich das positiv?

Tobias Hamelmann: Natürlich. Sehr sogar. Die Pegasus-SR-Seite war viel schneller voll und wurde mit Forenbeiträgen gefüllt, als ich dachte. Genau so ist es mit der Inplay-Shadowrunseite der Schockwellenreiter gewesen – obwohl wir deren Adresse nicht mal deutlich publik gemacht haben. Das war schon erstaunlich. Allerdings … da geht noch mehr. Wir wollen mehr Content auf den Seiten, mehr SR featuren, mehr Runs auf Messen anbieten – und hoffen, dass dann die Fanbasis auch noch stärker zunimmt.

 

Würfelheld: Wie beeinflußen die Forumsbeiträge Eure Arbeit bzw Planungen?

Tobias Hamelmann: Definitiv. Die Fans sollen die Bücher schließlich kaufen und haben dann auch ein Recht darauf, Kritik zu üben. Dementsprechend reagieren wir natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten. Aber nicht nur die Kritik, auch die Ideen und die Wünsche zählen. Sicherlich sind einige Sachen nicht durchführbar. Bei anderen Themen tritt man immer einer der unterschiedlichen Fraktionen auf die Füße. Letztlich können die Fans aber durchaus Einfluss auf ihr System nehmen – wie zum Beispiel bei der Titelsuche für den Band „Emergence“ geschehen, der im deutschen nun „Emergenz – digitales Erwachen“ heißen und noch in diesem Quartal erscheinen wird.

Es wird auch weiter Abenteuer-Wettbewerbe, Anfragen nach engagierten Leuten für mehr SR-Inhalte auf der Homepage und Meinungsanfragen im Forum geben.

 

Würfelheld: Wie sieht der deutsche Produktplan für Shadowrun 2009 aus?

Tobias Hamelmann: Jetzt kommt BodyTech heraus, das amerikanische Augmentation. Danach wird Emergenz – digitales Erwachen erscheinen, auch mit neuem Titelbild, das ich diese Woche noch zu sehen bekomme. So versprach es der Illustrator. Der Innenteil des Buches ist schon im Satz. Derweilen gehen die Arbeiten an dem deutschen Add-On zu Konzernenklaven weiter, das im zweiten Quartal erscheinen wird, nach Vernetzt (Unwired). Dazwischen, hoffentlich noch im ersten Quartal des Jahres, kommt auch eine neue Version des Grundregelwerkes auf den Markt. Keine Sorge, es ist immer noch Shadowrun 4, aber es wird neue Erratas und Ergänzungen enthalten. Mehr verrate ich noch nicht.

Für die NordCon planen wir ein größeres Shadowrunereignis. Das Runnerkompendium steht dieses Jahr auch auf der Liste, genau wie der Kampagnenband Ghost Cartels, mit dem wir allerdings etwas Besonderes vorhaben. Was, das verrate ich aber nicht. Es liegen da zwei oder drei Pläne im Schrank.

 

Würfelheld: Wird in Zukunft die Reihe, die ja durch den vorherrigen Verlag begonnen wurde, worin ja „München Noir“ und „Sox“ enthalten waren, von Pegasus vorgesetzt?

Tobias Hamelmann: Die Reihe der rein deutschen Publikationen? In 2009 wird es jedenfalls keine geben. 2010 ist in Planung, da kann ich noch nichts zu sagen, die Wahrscheinlichkeit ist aber gegeben. Wobei wir uns da mehr Aufwand machen werden – ich bin mit Peter Taylor, dem amerikanischen Linedeveloper, und mit dem französischen Verlag in Verbindung, damit man sich gemeinsam über das Spielfeld Europa einigt. Damit, was immer wir auch tun werden, alles internationaler Canon wird oder bleibt.

Deutsche Add-Ons wird es geben – das nächste in Emergenz über den Verlauf der Ereignisse des Buches in der ADL. Und in den Konzernenklaven wird, wie in Schattenstädten, eine komplette Stadt beschrieben sein: Frankfurt. Arsenal 2070, BodyTech und vielleicht auch Vernetzt werden oder wurden ebenfalls schon mit ein bisschen Zusatzstoff in der deutschen Ausgabe versehen – alles in Absprache mit den Amerikanern.

 

Würfelheld: Online findet man ja nun auch das „In-Game“ Forum „Schockwellenreiter.biz“. Was versprecht Ihr Euch davon?

Tobias Hamelmann: Wir wollen natürlich gerne das Spielfeld ADL bearbeiten und den deutschen Metaplot vorantreiben. Mit einem Buch und ein bisschen Zusatzmaterial jedes halbe Jahr ist da immer nur in größeren Schritten etwas zu machen. Damit es aber eine lebendige Welt wird, die sich entwickelt und nicht von Großereignis zu Großereignis stolpert, wollen wir das Medium Internet nutzen und der ADL so ein Gesicht geben. Wichtig dabei ist, dass die Fans an ihrer Welt mitarbeiten können – oder zumindest zeigen können, in welche Richtung sie sich entwickeln soll. Und mit ihren Runnern dabei sein können, wenn die nächsten Ereignisse ihre Schattenumgebung beeinflussen.

 

Würfelheld: Da wir gerade beim Online Auftritt sind. Wie steht Pegasus „Fanpages“ und „Fanblogs“ gegenüber?

Tobias Hamelmann: Gut. Wie auch sonst. Alles andere wäre ja auch Blödsinn. Shadowrun soll bekannter werden und das wird es nur, wenn viel darüber geredet wird. Fanblogs und –pages sind eine der Möglichkeiten, Fans neuen Stoff für ihr System zu liefern, ob nun offiziell oder als tolle Anregung. Dementsprechend steht Pegasus dem offen und sehr erfreut gegenüber.

 

Würfelheld: Bei den „Amis“ ist „Digital Grimoire“ veröffentlicht worden. Werdet Ihr auch dieses Produkt übersetzen und wie wird es dann zur Verfügung gestellt?

Tobias Hamelmann: In wie fern alle amerikanischen Sachen übersetzt und veröffentlicht werden, ist noch nicht raus. Die Regelwerke werden natürlich alle in den deutschen Sprachraum transferiert. Bei den Quellenbüchern wird es sicherlich ein paar wenige Ausnahmen geben: Ob man ein Seattle-Quellenbuch übersetzt, ist derzeit eher fraglich. Die Online-Veröffentlichungen sind noch eine Planungsangelegenheit. Es gibt mehrere unterschiedliche Überlegungen, was man im deutschen Bereich mit digitalen Veröffentlichungen der Amerikaner macht. Ignorieren werden wir sie jedenfalls nicht.

 

Wüfelheld: Ein leidhaftes Thema ist die derzeitige Lage der deutschen Shadowrun-Romanlizenz. Wie steht es zur Zeit um diese und bemüht sich Pegasus um selbige?

Tobias Hamelmann: Da kann ich leider noch gar nichts zu sagen.

 

Würfelheld: Ein viel diskutiertes Thema in der Szene ist der „fehlende“ Nachwuchs. Wie tretet Ihr dem gegenüber?

Tobias Hamelmann: Der Nachwuchs bei den Spielern? Den hoffen wir mit Einsteigerrunden zu fördern. Die nächsten wird es vermutlich wieder auf der RPC geben und sie werden sich, wie die Runden auf der SPIEL 2008, an komplette Rollenspieleinsteiger richten. Genau wie die Schnellstartregeln, die wir schon veröffentlicht haben und die eine sehr abgespeckte Version der Grundregeln darstellen.

Sicherlich werden wir da noch das ein oder andere mehr machen, um die Szene allgemein zu beleben. Das eigentliche Problem ist, dass immer nur auf Rollenspiel-Conventions Rollenspiel gefeatured wird. Crossmarketing gibt es derzeit definitiv viel zu wenig. Die Promo-CD von uns ist ein erster kleiner Anlauf, da mal was in die Wege zu leiten, denn der Song, der auf der CD ist, findet sich auch in Musikmagazinen wieder – mit Verweis auf das Rollenspiel Shadowrun.

Was den Autoren-Nachwuchs anbelangt: Auch den können wir immer gebrauchen. Der Novapuls soll dazu dienen, dass sich Jungtalente da austoben und etablieren können, wenn sie Zeit und Lust und vor allem Engagement haben. Wenn der Novapuls dann mal endlich gestartet ist …

 

Würfelheld: So nun möchte ich Dich noch bitten ein paar Fragen rund um Deine Person zu beantworten, so dass der Leser noch einwenig mehr über meinen WürfelView Partner erfährt.

Tobias Hamelmann: Gerne.

 

Würfelheld: Rollenspiel ist für Dich?

Tobias Hamelmann: Entspannung. Bei den Rollenspiel-Treffen, zu denen ich fahre, spiele ich gerne und komme dann immer sehr entspannt zurück in den Alltag. Allerdings meistens auch sehr müde.

 

Würfelheld: Was verbindest Du mit Familie?

Tobias Hamelmann: Wohlbefinden und Heimat. Sowohl bei meinen Eltern, als auch mit meiner Partnerin.

 

Würfelheld: Was wünscht Du Dir für 2009?

Tobias Hamelmann: Mehr Shadowrun-Spieler. Mehr Zusammenhalt in der Rollenspielszene, damit man gemeinsam den Markt ausbreitet und Rollenspiel publik macht. Von hundert Leuten weiß kaum einer, was es mit Rollenspielen auf sich hat. Das müsste geändert werden, ist aber ohne Werbeetat nicht einfach.

Und ansonsten: Viel Urlaub und viel Arbeit.

 

Würfelheld: Lieblingsbuch?

Tobias Hamelmann: Die letzten ihrer Art von Douglas Adams. Schnellschussentscheidung, es gibt viele Bücher, die ich gerne mag.

 

Würfelheld: Du hast drei Wünsche bei einer Fee frei. Was wünscht Du Dir?

Tobias Hamelmann: Glücklich sein. Da sind vermutlich eine ganze Menge anderer Teilwünsche enthalten, die sicherlich maßlos klingen würden, wenn ich sie alle aufzählen würde. Mehr Zeit wäre sicherlich einer. Und … wie sieht die Fee denn aus?

 

Würfelheld: So damit hast Du es auch schon geschafft. Ich bedanke mich nochmals für Deine Zeit und hoffe Du hattest einwenig Spaß beim WürfelView. Somit überlass ich Dir die letzten Worte!

Tobias Hamelmann: Danke, gerne, immer wieder.


Merkwürdigkeiten mit Spielmaterial

4. Januar 2009

Da sitzt man Sonntags nach überstandenen Schüttelfrostanfällen mit einer Tasse Kaffee in der linken und der aktuellen Mephisto in der rechten gemütlich im Chefsessel und macht sich etwas gezielter und genauer über die Berichte und das offizielle Spielmaterial im genannten Magazin her.

Als man dann beim ersten offiziellen Shadowrun 4 Artikel aus dem Hause Pegasus angelangt ist, bekommt man es mit der Angst zu tun.

Warum?

Naja ich hab bis heute eigentlich nicht daran geglaubt das meine innenliegende Ideenschmiede angezapft geschweige den das ich die Idee lauthals erzählt hätte.

Was ich meine?

Also bei letzten Run 2070, also der Weihnachtsrun für dieses Jahr, habe ich einen neuen Nicht-Spieler-Char eingeführt. Dieser hat den runnern dann auch einen leichten Job untergejubelt und wollte damit sehen, ob die Runner sich eignen in naher Zukunft etwas grösseres erledigen zu können. Daraus wird allerdings nichts, da sich die Runner zwar nicht ganz blöd angestellt haben, als sie in eine kleine familiäre Brennerei einsteigen sollten um dort einkleinwenig Sabotage zu betreiben. Allerdings sind sich die Runner während des Jobs und dann auch vor den Augen des Schmidts in die Haare gekommen, so dass eine zukünftige Zusammenarbeit in dieser Kanstellation nicht mehr möglich sein wird, außer man möchte das BuMoNa oder CrashCart was zu tun bekommen.

So wie gesagt, da führt man einen neunen NSC ein, der aus alten Berufslebenserfahrungen und einwenig Kreativität entstanden ist und dann liesst man zwei Wochen später im Mephisto Artikel „Schwarzmärkte der ADL“ die selbe Idee in einer etwas abgeänderten Form.

Okay würde man jetzt sagen, damit gibt es sowas eben auch offiziell, aber das ärgerliche daran ist, das der Mephisto Schrotter in meiner Hometown Duisburg sitzt und mein NSC etwa nur 7-10 Kilometer weg in Moers.

Und je öfter ich das lese, um so mehr frag ich mich, wie kommt sowas zustande.

Da sitz ich hier und bastel an dem NSC nun schon etliche Zeit rum und dann das *grrr*

Ich glaub ich muß der Drossel dann mal einheizen und ihr spektakulär das Licht ausblasen…


Hauszombies und Barbie of the Undead

2. Januar 2009

Da liest man gerade in der aktuellen Mephisto die Weihnachtserlebnisberichte von Ewald dem Hauszombie von Boris Koch und irgendwie gibts eine verwirrte Verknüpfung im Hirn.

Hat man doch die Tage etwas gesehen, was man mit alten Puppen anfangen kann, ggf sollte Ewald sich ein Beispiel nehmen *g* bzw „Ewald Du bist nicht der einzige Designer!“ *g*

Also schaut mal rein.

Barbie of the Undead